Laufende Strafverfahren in Sachen Mobilfunkstrahlung


An dieser Stelle bieten wir die Möglichkeit, Sie über uns bekannte, laufende Strafverfahren im Bereich der Mobilfunkstrahlung auf dem aktuellen Stand zu halten. Wir stehen im Übrigen bei Strafverfahren grundsätzlich als Nebenklagevertreter zur Verfügung.  Wenn Sie an den oben genannten Informationen interessiert sind, tragen Sie sich bitte hier ein, um über die Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten zu werden.

 

Wegen einer gewünschten Nebenklagevertretung durch unsere Kanzlei bitten wir um Rückmeldung über das Feld "Kontakt".



 

 

Capatcha
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Strafanzeige


Eine Strafanzeige ist die Mitteilung eines Sachverhaltes an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden, der nach Auffassung des Mitteilenden einen Straftatbestand erfüllen könnte. Die Strafanzeige ist von dem Strafantrag zu unterscheiden, der eine Prozessvoraussetzung ist.

Die Strafanzeige kann mündlich oder schriftlich bei der Polizei, bei einer Staatsanwaltschaft oder den Amtsgerichten erstattet werden.

 

[1] Die mündliche Anzeige wird zu Protokoll („zur Niederschrift") genommen. Bei bestimmten Straftaten (so genannte Antragsdelikte) ist neben der Erstattung der Strafanzeige außerdem innerhalb von drei Monaten ab Bekanntwerden des Täters durch den Geschädigten die Stellung eines Strafantrages erforderlich.

Sofern auf Grund der in der Strafanzeige mitgeteilten Tatsachen tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen, dass ein Straftatbestand verwirklicht sein könnte (so genannter Anfangsverdacht), sind die Strafverfolgungsbehörden verpflichtet, der Anzeige nachzugehen und den Sachverhalt so weit als möglich aufzuklären. Hier gilt das Legalitätsprinzip für die Ermittlungsbehörde.

Die Anzeige wird von der Polizei per Abverfügung der Staatsanwaltschaft vorgelegt, innerdienstlich wird der Vorgang von der Polizei nach Abschluss der Ermittlungen „abverfügt" (bei schwerwiegenden Straftaten erfolgen Nachgänge). Die Staatsanwaltschaft entscheidet nach Abschluss der Ermittlungen, ob gegen den Beschuldigten Anklage erhoben wird oder das Verfahren eingestellt wird. Im letzten Fall erhält der Anzeigeerstatter einen schriftlichen Bescheid.

 

[2] Der Anzeigeerstatter kann gegen die Einstellung Beschwerde einlegen. Über diese entscheidet dann die dienstvorgesetzte Behörde, die Generalstaatsanwaltschaft. Ist der Anzeigeerstatter zugleich Geschädigter, kann er - sollte die Generalstaatsanwaltschaft seiner Beschwerde nicht stattgeben - das sogenannte Klageerzwingungsverfahren betreiben.

Quelle: wikipedia

Nebenklagevertretung


Das Rechtsinstitut der Nebenklage gibt dem Opfer einer Straftat die Möglichkeit, sich der von der Staatsanwaltschaft erhobenen öffentlichen Klage anzuschließen, wenn Gegenstand des Prozesses eine der in § 395 StPO aufgeführten Katalogtaten ist. Nach erfolgter Anschlusserklärung kann der Verletzte sich am Strafverfahren gegen seinen (vermeintlichen) Schädiger beteiligen und so versuchen, auf den Verlauf des Prozesses, den Schuldspruch und die Strafzumessung Einfluss zu nehmen. Das vielleicht wichtigste Recht des Nebenklägers besteht in der Möglichkeit, sich im Strafverfahren eines eigenen anwaltlichen Beistandes, des sogenannten Nebenklagevertreters, zu bedienen. So kann das - selbst nicht rechtskundige - Opfer die ihm zustehenden prozessualen Rechte mit professioneller Hilfe durchsetzen.

Quelle: Diplom-Soziologe Christian Flotho, Fakultät Rechtswissenschaft der Uni Bielefeld